Jugendgruppe

Die Jugendgruppe des Schlitzer Sportfischerverein e.V.

Bereits im Jahre 1936, nach Gründung des damalig genannten Fischervereins, bestand schon eine Jugendbetreuung.

Der Verein und damit die Jugendgruppe konnten ihre Aktivitäten durch die Wirren des zweiten Weltkrieges nicht mehr fortführen. Die schriftlichen Unterlagen gingen weitestgehend verloren. Nach Kriegsende und mit Genehmigung der Besatzungsregierung in Lauterbach wurde der Verein unter dem Namen Schlitzer Sportfischerverein neu gegründet. Eine neue Jugendgruppe kam aber erst wieder im Jahre 1972 dazu.

Wesentlicher Bestandteil der neuen Jugendbetreuung war und ist es, die Kinder und Jugendlichen frei von rassischen, politischen und religiösen Prägungen zu verantwortungsvollen Menschen anzuleiten und zu führen, die sich aktiv für den Natur- und Tierschutz einsetzen. Auch die Vorbereitung zur Ablegung der Sportfischerprüfung gehört zur Aufgabe des Jugendwarts und des Vereins.

Erster Jugendwart der neuen Jugendgruppe war von 1972 bis 1975 Sportfreund Woldemar Fritsch. Es folgte von 1976 bis 1978 Sportfreund Karl-Heinz Kiesewalter. Danach wurde Sportfreund Ewald Klement zum neuen Jugendwart gewählt. Er übte diese Aufgabe von 1979 bis 1999 aus. Ab dem Jahr 2000 übernahm Sportfreund Ulrich Sippel die Jugendgruppe, die er 2009 an die Sportfreunde Johannes Kurz und Wingolf Jennert übergab. Ab dem Jahr 2012 betreute Ulrich Sippel noch einmal die Jugendgruppe bis 2014. Danach war es erneut Ewald Klement, der die Jugendgruppe bis 2017 führte.

Neuer und amtierender Jugendwart ist seit 2018 unser Sportfreund Marcus Petsch.

Anzumerken ist noch, dass über den gesamten Zeitraum von 1972 bis heute, die Zahl der in der Jugendgruppe des Vereins gemeldeten Jugendlichen zwischen 22 und 28 Personen beträgt. Daran kann man leicht erkennen, wie wichtig es ist, sich um unsere heranwachsenden Jugendlichen zu bemühen, um sie an eine sinn- und verantwortungsvolle Freizeitgestaltung heranzuführen.

Für die Mitglieder des Schlitzer Sportfischerverein e.V. genügte es daher nicht, nur Angeln gehen zu wollen. Man muss sich auch um die nachfolgenden Generationen bemühen, um den Mitgliederbestand im Sinne des Vereins nachhaltig zu sichern.